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Category Archives: Kunst

„Deep See Blue Surrounding You“ von Laure Prouvost

Der Französische Pavillon wird durch den Keller betreten. Nicht durch das tolle Portal, nein am Rand des Gebäudes werden die Besucher über einen kurzen Wurzelweg nach unten, hinten geführt, dort durch den Keller nach oben geleitet. Einige Treppenstufen hoch und dann steht der Besucher auf einer abstrahierten Wasserfläche, der erste Raum. Ein helles ausgewaschenes Blau, so wie an Stränden zu finden, bedeckt die Bodenfläche. Darauf liegen teils eingebettet, teils obenauf Meeresdinge. Da ist eine Qualle, ein Oktupus, ein Fisch. Aber auch Algen, Geäst, Maiskolben, Steine oder Muscheln oder Menschmüll: PETflaschen, Zigarettenstummel, ein Ball, Gläser, Händyhüllen, Ipods, Ladekabel, Zeitungen, Eierschalen, Screens, sogar ein menschlicher Kopf. Ein Zaun aus Draht teilt das Becken an den Rändern.  

Die Dinge sind kunstvoll hergestellt. Manche bestehen aus dem tatsächlichem Material, das meiste ist aus Muranoglas geblasen und schon schmuckhaft ausgelegt. Der Besucher sucht sich seinen Weg durch die Wasseroberfläche, ein Weg ist nicht vorgegeben. An einer Seite ist eine Nische im Raum eingelassen. Der Blick fällt auf ein auf Papier, mit schnellen Strichen in Wasserfarbe gemaltes Gesicht. Die Soundsphere des nächsten Raums erklingt. Es ist eine Verbindung, denn es lässt sich die Poesie bereits erahnen, aber dann beim Weiterschreiten erst kommt das Meer der Bilder hinzu. 

 „Deep See Blue Surrounding You“ führt den Besucher auf eine surreale Reise von Paris nach Venedig und fragt danach, „wer wir sind, woher wir kommen und wo wir hingehen“, wie es in der offiziellen Beschreibung heißt. Es geht in die Tiefe des Unterbewusstseins. Poetische Formen, poetische Bildsprache des Videos, Poesie auch am Ende. Aber keine Frage hier wird ein Untergang beschrieben, oder ein Übergang. Das passt zu Venedig, einer Stadt, die auf einer Lagune gebaut, nicht allzu lange ohne Hilfe existieren wird. Sie wird untergehen irgendwann.

Die französische Künstlerin Laure Prouvost, Turnerpreisträgerin 2013,  hat den Pavillon für die Biennale gestaltet. Er ist ein Unikat und hier entstanden. 

Beitrag von Professorin Ursula Drees

Photos und Videos von Ursula Drees mit Handkamera erstellt.

„Moving Backwards“, von Pauline Boudry und Renate Lorenz

Handyphotografie©Ursula Drees

Die Biennale Venedig 2019 steht unter dem Motto „May you live in interesting times.“  Wir leben in unsicheren Zeiten. Digitalisierung, Globalisierung zeigen gesellschaftliche Konsequenzen. Identität, Gemeinschaft, Tradition, Vergangenheit und Zukunftsvisionen werden durch diese Veränderungen mitgestaltet.

Digitalisierung liberalisiert alles Wissen. Ein Zugewinn einerseits, andrerseits werden Informationen nicht bewertet. Alles, das Kleine und Große, das Wichtige und Unwichtige, das Richtige und Gefälschte wird gleichwertig vermittelt. Die Menge der Daten vervielfacht sich, die kommunikativen Tools zeigen sequentielle Teile eines großen Ganzen. Der Mensch sucht seine Information nach Befinden und wird durch AI mit immer denselben Neuigkeiten konfrontiert. Was hat das für Konsequenzen? Globalisierung der Lebensräume und Inhalte. Wo stehen wir als Einzelwesen? Werden wir nur noch durch uns im Hier und Jetzt definiert? Gibt es Identifikation über Familie, Herkunft, Land und Menschen?

Handyphotografie©Ursula Drees

Wird der Mensch durch die Medien gesteuert, oder steuert er selbst? Diese Fragen stellen sich automatisch und das Motto „May you live in interesting times“ bezieht sich auf diese Umstände.

Im Schweizer Pavillon wird, wie in allen anderen, auf das Motto eingegangen. Pauline Boudry und Renate Lorenz bespielen den Schweizer Pavillon. Ein dunkler Raum, der den Besucher gleich zu vorsichtigen Schritten zwingt und durch den Ausgang betreten wird. Auf der Stirnseite ein Video. Die Stufen können zum Sitzen verwendet werden, aber Vorsicht! die Dunkelheit umfasst den Besucher vollkommen. 

Pauline Boudry kommt aus Waadtland und Renate Lorenz  aus Berlin, wo sie leben und arbeiten. Das Werk trägt den Namen „Moving Backwards“. PerformerInnen tragen orange farbige Schuhe. Sie strahlen im dunklen Videoraum. Sie werden falsch herum getragen. Jeder Schritt ist nach hinten gerichtet. Alles bewegt sich Rückwärts. 

So haben schon in frühen Jahren Spurenleger Verunsicherung gestiftet. Die Fußspuren zeigen die falsche Richtung an. Und auch Frauen der kurdischen Guerilla bedienen sich des einfachen Tricks. Sie tragen die Schuhe in den Schnee bedeckten Bergen anders herum. Vorwärtsbewegung wird zur Rückwärtsbewegung. 

Es ist ein experimenteller 20 minütiger Video. Immer geht es um das Rückwärtige. Manchmal ist es die Bewegung des Kopfes, manchmal steht eine PerformerInnen vor einem Mikrophon, will etwas sagen, kann aber nicht. Sie-Er sucht nach der Stimme und dann verhält sie-er sich, als sei alles vorbei und geht von dannen. Dazwischen wird der Besucher Zeuge eines unerfüllten Bemühens. Schuhe werden wie Enten vor den am Boden sich bewegenden PerformerInnen hergezogen oder nach hinten bewegt. Die Schuhe sehen zwar aus wie Schuhe, aber zum Tragen sind sie nicht geeignet. Der Absatz befindet sich an einer unmöglichen Stelle. 

Dinge werden ein wenig verändert und schon ist der ursprüngliche Sinn ad acta gelegt. Nichts klappt. Es ist eine Hilflosigkeit, aber auch eine Unbeirrbarkeit mit der die PerformerInnen handeln. Keiner weiß wohin das führt. Eine klare und gut verständliche Botschaft. Das Wesen des Tanzes bringt ausreichend Spielraum. 

Beitrag von Prof. Ursula Drees

Ars Electronica Festival 2019

©Ars Electronica siehe 1.

Das 2019 Ars Electronica Festival findet von September 5-9, 2019 in Linz, Österreich mit dem Thema „Out of the Box. The Midlife Crisis of the Digital Revolution“ statt. https://ars.electronica.art/outofthebox/

Die Ars Electronica feiert ihren 40igsten Geburtstag. Wie immer werden Zukunftsthemen angesprochen und in Linz dargestellt. Der Hauptort des Festivals ist die POSTCITY, das ehemalige Logistikzentrum der Post direkt am Linzer Hauptbahnhof. Ein grosses Areal, der Besucher wird zwei Tage sicherlich dort verbringen, sollte der Ehrgeiz bestehen fast alles, oder viel zu sehen. Alles geht kaum, das Areal ist verwinkelt, die Kraft des Besuchers begrenzt, die Aufnahmefähigkeit ebenso.

©Ars Electronica Center

Es gibt eine Festivalmeile in der Innenstadt, im Linzer Mariendom, im OK und OÖ Kulturquartier sind Ausstellungen und Exponate zu erkunden. Das Lentosmuseum, die Kunstuniversität Linz, der Donaupark, die Stadtwerkstatt und das Ars Electronica Center, neu gestaltet und ausgestattet. In der Anton Bruckner Privatuniversität finden in der Regel die musikalische Ereignisse Platz und statt.

Das ist eine lange Liste von Orten. Die Autorin ist regelmässig vor Ort, wenngleich in diesem Jahr auf Grund von der Gesundheit, die Teilnahme nicht gegeben ist. Schade, das Bedauern ist gross.

Postcity Untergeschoss©Ursula Drees

Die Ars Electronica ist in Europa, so behautet die Autorin, das angesehenste Medienfestival. Dort werden das künstlerische Denken und Handeln, auf den Prüfstein gelegt, es werden Wissenschaft und Forschung mit Medien und Kunst verwoben. Dieser Ansatz ist in keiner Weise neu, waren die Künste und die Wissenschaften schon im 15. Jahrhundert eng miteinander verheiratet. Nachdem jedoch jahrelang die Technologien die Forschung, den Kanon der Welterkundung angeführt haben, kommt es zu einer Rückbesinnung. Geistes- und Kunstwissenschaft finden Beachtung. MINT, das Schlagwort schlechthin, dominierte Studienfächer und Fakultäten, Geistes- und Kunstwissenschaften taten und tun sich schwer. Die Autorin hegt eine berechtigte Hoffnung, dass ein Umdenken stattfindet. Denn Funktion und Bestimmung, Ausrichtung und Wertigkeit werden nicht nur von einer Seite bestimmt. Es kommen grundsätzlich interdisziplinäre Ansprüche zum Tragen. Genau das findet statt, die Konzeptionen in der Kunst, die Bestimmungshilfen und die Ausdruckskraft einer Aussage werden berücksichtigt. Es geht nicht nur um das Ausreizen einer Technologie, es geht um den Menschen. Was macht, darf, kann und soll der Mensch mit Erfindungen anstellen? Wofür ist etwas gut, warum soll etwas entwickelt und vertiefend erforscht werden?

Diesem Anspruch hat sich die Ars Elecronia nie verschlossen, deshalb ist das Festival wichtig und tragend.

Autorin: Prof. Ursula Drees

  1. CREDITS für den Trailer des Als Electronica centers:

Doing Nothing with AI, Emanuel Gollob (AT) last breath, Dmitry Morozov / ::vtol:: (RU) COMMON SENSE, Kevin Strüber (DE) data.tron, Ryoji Ikeda(JP) Lasermice, So Kanno (JP) Putting the Pieces Back Together Again, Ralf Baecker (DE) CRYPTID, Michael Candy (AU) KIDS, Michael Frei (CH), Mario von Rickenbach (CH)/Playables bitTOWER, Wu Juehui(CN) Poise→[d], Dmitry Morozov / ::vtol:: (RU) Egg, Martina Scarpelli (IT) Programmable Droplets, Udayan Umapathi (IN/US) MODELL 5, Kurt Hentschläger(AT), Ulf Langheinrich(DE) The Object of the Internet, Projet EVA — Etienne Grenier (CA), Simon Laroche (CA) BALLET #1, Akinori Goto (JP) Namahage in Tokyo, Etsuko Ichihara (JP), ISID OPEN INNOVATION LAB. (JP) STAR VALLEY, Marko Peljhan (SI), Matthew Biederman (CA/US) tx-reverse 360°, Virgil Widrich (AT), Martin Reinhart (AT) nimiia cétiï, Jenna Sutela (FI) LeveL II, mischer’traxler studio (AT) Living Mirror, C-Lab, Howard Boland (UK), Laura Cinti (UK) ELECTRONICOS FANTASTICOS!, Ei Wada (JP) Große Konzertnacht: The Berlioz Project Video Edit: Ars Electronica / Yazdan Zand Music: Karl Julian Schmidinger Ars Electronica https://ars.electronica.art/https://www.facebook.com/arselectronicahttps://www.twitter.com/arselectronicahttps://www.instagram.com/arselectronicahttps://www.flickr.com/photos/arselec…

Synesthesia ein Rauminstallation der Hochschule der Medien

Synesthesia from Studioproduktion Event Media on Vimeo.


Synästhesie beschreibt das Phänomen der Doppelbelegung von Sinnen. Es findet eine mediale Übersetzung von Ton, Farbe, Form, Bewegung und Bild statt. Dem Besucher wird in der interaktiven Rauminstallation die besondere Art der Wahrnehmung ganzkörperlich vermittelt.

Zu den weitverbreitetsten Synästhesien gehört die Farb-Graphem-Synästhesie. Dabei werden Zahlen, Buchstaben und geometrische Formen bestimmte Farben zugeordnet. Welche Farbe welchem Symbol zugeordnet wird, ist individuell verschieden. Beschrieben wird das Phänomen so, dass beim Lesen des Zeichens eine Farbinformation unterschwellig mitübermittelt wird. Dadurch ist eine Art Aura um das Symbol zu spüren. Die Schriftfarbe, in der das Symbol abgedruckt ist, bleibt dabei unverändert.

Eine andere Form der Synästhesie lässt Töne farbig erscheinen. Jedem Ton ist eine bestimmte Farbe zugeordnet. Ein Musikstück erzeugt bei einem Synästheten einen Farbenteppich, der sich aus den einzelnen Farben der gespielten Töne zusammensetzt.

Synesthesia©Studioproduktion EventMedia, Hochschule der Medien
Der Farb-TonRaum
Synesthesia©Studioproduktion EventMedia, Hochschule der Medien
Der Farb-TonRaum
Synesthesia©Studioproduktion EventMedia, Hochschule der Medien
Bedienung der Schnittstelle durch Gäste

Für die meisten Menschen ist Synästhesie schwer nachzuempfinden. Einigen Synästheten ist ihre besondere Begabung auch gar nicht bewusst, da diese Wahrnehmung Normalität ist. Es wurden diese fremde Alltäglichkeit abgebildet und der Gast erhielt einen Einblick in die Realität eines Synästheten. 

Synesthesia©Studioproduktion EventMedia, Hochschule der Medien
Detail der Schnittstelle durch Gäste

Auf 125qm wird ein multimedialer Raum gestaltet. Endless Mirrors, ein interaktiver LED Boden, Gestenerkennung, dreidimensionale Sound- und Lichteffekte werden benutzt. Der Erlebnisraum macht Besuchern das neurologische Phänomen der synästhetischen Sinneswahrnehmung erlebbar. Die Installation ist gleichermaßen unterhaltsam und informativ.

Synesthesia©Studioproduktion EventMedia, Hochschule der Medien
Bedienung der Schnittstelle durch Gäste
Synesthesia©Studioproduktion EventMedia, Hochschule der Medien
Detail der Schnittstelle durch Gäste

Durch die Verbindung medientechnischer und konzeptioneller Ebene wird das Phänomen Synästhesie auf einer Abstraktionsebene dargestellt.

Die Enge Verbindung von Technik und Gestaltung, Treffen und Interviews mit Synästheten ist bei Synesthesia ausschlaggebend, um ein zwar abstrahiertes und unterhaltsames, gleichermaßen aber auch informatives Erlebnis zu bieten.

https://vimeo.com/300584134

synesthesia – making of from Studioproduktion Event Media on Vimeo.

Synesthesia©Studioproduktion EventMedia, Hochschule der Medien
Informationsraum

Team:

NameAufgabengebieteStudiengang
Franziska SchichtProjektmanagement, Dokumentation, PRMW7
Marcel WernerSponsoring, Finanzen, Grafik MW7
Niels KellerKreativ Direktion, Regie, Idee, MediensteuerungAM7
Jonathan TenhunenFilm, Video, BühneAM7
Valentin SchneiderBühne, Film, Video, LichtAM7
Markus HirschProgrammierung, MediensteuerungAM7
Maria MührLicht, Kreativ Direktion, RegieAM7
Kai KirnTon, Programmierung, MediensteuerungAM7

Technologien:

Hardware: LED Fussboden, LED BALLS, 2 Wege Lautsprecher, MP-Player, Verstärker, Akku Betriebene Scheinwerfer Mobil-Lights, LED Panels Pixelpitch 3,6 mm, Bildprozessor für LED Barco DX 700, InsoreLED S6b Indoor, Projektor VIVOtek Qumi Q7 Plus und Q 8, Gobos, Richtlautsprecher IBRL 110 AX, Sonusaudio Focus Q, Direktionaler Lautsprecher DIR-LSP, Audiozuspieler BrightSign LS322, Fullrangelaufsprecher, Verstärker, Power Cables für LED Panels, Data-Link-Cables für LED Panels, Power Boxen für LED Panels, Cinch-Kabel, Videotechnik: LG 38UC99-W, ACER XR382CQK, Samsung 34E790C, LG 34UC98-W, Asus PG348Q EEK B, Philips BDM4037UW 101,6 cm (40″) LCD-Monitor mit LED-Technik silber/weiß, Intel Mini-PC NUC Kit NUC6i7KYK Skull Canyon, Logitech G430 Surround Sound Gaming Headset, Kopfhörer HS-STD, Sennheiser HD 65 TV, Panasonic PT-DZ680EK, Samsung ME32B

Studioproduktion EventMedia©Kabelplan des synestetischen Erlebnisraums

Studioproduktion EventMedia©Kabelplan des Theremins

Sponsoren:


Jenn Duong – fmx 2019 – Interview

Immersive Reality and VR Artist Jenn Duong talks about her experiences starting out in the VR Industry, what the future might hold, the importance of having uncomfortable conversations and how she feels about virtual reality in Game of Thrones.

Jenn Duong is a VR Producer who has an impressive portfolio, having worked with Google, Adidas and most recently the UN. She is a Co-Founder of Women in VR/AR, a community for women, minorities, and allies to connect and collaborate and as well of SH//FT (Shaping Holistic Inclusion in Future Technology) that established VR scholarships for women and minorities.

Interview with Jenn Duong at the fmx 2019©Ursula Drees

While talking to her, it became obvious that she is passionate about her work and how much she cared about creating a positive social impact on the industry. Having the chance to talk to such a game changing young woman is indeed very inspiring.

You can find Jenn and her work at https://www.jennduong.com/

Left to right: Lisa Schuber, Malena Trachte, Jenn Duong, Prof. Ursula Drees © Ursula Drees

Interview: Lisa Schubert
Camera + Editing: Malena Trachte
Supervision: Prof. Ursula Drees

Article written by Lisa Schubert

About the authors:

Lisa Schubert ist a young illustrator and graphic designer from lake constance, studying at University of Media, Stuttgart to learn more about animation. She loves 2D animation and is never to be found without her sketchbook.

Malena Trachte is a young philosopher from Nowhereland. She recently started her studies at the University of Media in Stuttgart to find new and creative ways of storytelling, learning as much as possible about audio, visual and interactive media engineering.

Ursula Drees is teaching as a full professor at the University of Media in Stuttgart. She is responsible for experience spaces, called “Event Media” – architectural spaces, fully equipped with media, that interact with the visitor. Ursula Drees studied at the University of Art in Berlin. Her mentors were VALIE EXPORT and JOACHIM SAUTER. She spend more than 10 years working in the industry at major digital companies like pixelpark A.G., artemedia A.G., Filmstudios Babelsberg and UNIFIEDFIELD Incorporation in New York City prior to opening her own studio. She won various international prizes like the 42. New York Festival Finalist Award, Gold at the 8. International TV Awards Festival in Cologne, the Communications Award of Excellence in New York, the Print’s Magazines Winner of Digital Art to name a few. She writes about topics like „Narration in Media Spaces“, „Game systematics in Media Spaces“ or „Experience Design in Media Spaces“.