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„Schlemmer x Beats“ – interactive Art Club by Studioproduction Event Media, at Staatsgalery Stuttgart

Announcement for the interactive Art Experience of the Staatsgalery Stuttgart©Staatsgalery Stuttgart

Schlemmer and beats is an interactive Techno-Art Club at the Stuttgarter Staatsgalerie. After almost 100 years the Triadic Ballet is being performed in a new look and feel. In 1922 the world premiere of Oskar Schlemmer’s „Triadic Ballet“ took place in Stuttgart. Today, 7 of the original 18 costumes are still on display in the Staatsgalerie Stuttgart. The remaining 11 were destroyed in the Second World War.

Schlemmer divided his Triadic Ballet into 3 acts, three moods, music styles, worlds of colour.  He often experimented with music. He wanted a specially composed, highly modern music, but nobody could provide him with this during his lifetime. Painted sequences of images were to „accompany the music optically as running projections via a device to be specially made for this purpose.” Schlemmer x Beats lets the Triadic Ballet dance to techno music in a virtual club. All costumes, including the destroyed, missing 11, were constructed in 3 D according to the original designs. All 18 Triadic dancers and their costumes are revived to dance with us.

Screenshot©Hochschule der Medien, Studioproduction EventMedia: Schlemmer x Beats

In collaboration with professional dancers, Schlemmer’s original choreographies were expanded and transferred to electronic beats. With the help of a motion capturing suit, the movements are transformed into fluid sequences and these are played out as animations for the bodies of the triadic dancers. From the very beginning of the club experience, visitors get to create their Triadic Dancer at the Triadic Selection Columns. This is done on 3 hexagonal columns, each consisting of 3 segments. In the 3 columns the 3 acts of the original artwork are taken up.

MoCap Suit and Dance ©Hochschule der Medien, Studioproduction EventMedia: Schlemmer x Beats
Scribble©Hochschule der Medien, Studioproduction EventMedia: Schlemmer x Beats

The triadic selection columns show parts of the costumes. The upper selection module shows headgear, the middle part shows costume parts of the body and the lower module lets you select legs, trousers and shoes. We produce 3d models of the abstracted costume parts. We make them in plaster with the help of a 3D printer. Plaster is a fragile and difficult to print material. At the same time it gives a pleasant feel. Therefore we went the Extra Mile and printed with this state of the art material. After the configuration of the costume the visitors and the dancers enter their club: Schlemmer and Beats.

In the course of the evening each dancer receives his personal „10 seconds of fame“.  The dancer grows, his name appears and then he shows special moves. 

Screenshot©Hochschule der Medien, Studioproduction EventMedia: Schlemmer x Beats

The movements of the DJ’s are recorded live during the event and transmitted to a virtual „DJ Schlemmer. On the opposite wall of the DJ Stage, the current distribution of the Triadic Dancers is visualized in the three colors magenta, yellow and black. Each colour stands for a fixed musical mood. The music is visualized. 

With the help of this visualizer, the DJ (Electronic Beats by Waltraud Lichter) plays music that matches the mood. Not only the triadic dancers experience their virtual DJ and their music but also the visitors on site. Everyone dances and celebrates together. An immersive, interactive art experience is created in a club with electronic music. Perhaps Oskar Schlemmer would have liked this club.

Schlemmer x Beats will open only on February the 14, 2020 at 20:30 at the Staatsgalery Stuttgart. It is one night with Oskar Schlemmer.

Students of the University of Media, Stuttgart created the interactive art club experience „Schlemmer x Beats“. For more information visit the website eventmedia-produktion.de

graphic design by Daniel Zinser

Author: Prof. Ursula Drees

  

„They came together to perform heroic gestures“ (in a manner that was meaningful to them) von Gordon Winiemko, USA, 2019

1 Kanal stereoskopisches 3 D Video

Screenshot des Videos, der aber nicht Stereoskope ©Gordon Winiemko

Ohne den Titel gelesen zu haben, oder gar den Künstler nach Alter, Land und Herkunft beurteilt zu haben, ist das Video eine Reise in zwei Welten. Es wechselt zwischen Aufnahmen von Cos Playern und Menschen, die gegen Trump und für Bernie Sanders demonstrieren. Beide Szenerien werden im Wechsel geschnitten. Lange Sequenzen sind es jeweils, der Betrachter hat Zeit, die Filmausschnitte zu betrachten.

Screenshot des Videos, der aber nicht Stereoskope ©Gordon Winiemko

In der Cos Play Welt sind die kostümierten jungen Menschen, eigentlich noch Kinder, als Helden gekleidet. Die Perfektion der Verkleidung, durch Accessories, akuraten Tools und Waffen vervollständigt, verblüfft. Da ist das Einhorn, die Jungfrau, da ein Avatar, ein Elfe, da sind Comic- oder Animefiguren. 

Screenshot des Videos, der aber nicht Stereoskope ©Gordon Winiemko

Der Konferenzort erscheint modern, klimatisiert, sauber und characterlos. Einer lehnt entkräftet an einer Säule. Dann kommt wer anderes, fragt nach einem Bild. Der private Mensch wird zum Performer, zum Model, zum Helden. Die Cos Player nehmen Heldenposen ein, Bilder werden gemacht. Die Show ist vorbei, es beginnt die Privatheit an der Säule. Der Posierende sackt zusammen.

Die Demonstration: AmerikanerInnen jeglicher Colour tragen Schilder und singen im Chor zu Rythmen ihre Schlachtrufe wie: „Let them in“ oder „This is what democracy looks like“.

Screenshot des Videos, der aber nicht Stereoskope ©Gordon Winiemko

Menschen wie jederman und jedefrau: verschiedene Haare, Kleidung, Haut, Alter und Grösse, vereint durch eine Überzeugung. Für Freiheit, für Demokratie,  Diversität, Vielfalt und Gleichberechtigung. Manche tragen eine aufblasbare Weltkugel herum, andere die Fackel der Freiheitsstatue oder verkleiden sich gleich als Freiheitsstatue.  Die Demonstration führt am Konferenzort vorbei, die Welten treffen aufeinander. Cos Player betrachten die Demonstraten und umgekehrt.

Geht es um Freiheit und Gleichberechtigung von Gesellschaften, egal wie sie sich definieren? Geht es um greifbare Politik, um akute Problemstellungen, oder umspannt die Botschaft alle nur erdenklichen Formen menschlicher Existenz und Selbstdefinition? 

Screenshot des Videos, der aber nicht Stereoskope ©Gordon Winiemko

Verwunderlich ist es, wenn die Elfen mit kleinen Öhrchen und gelber Polyester Perücke, Synthetikkleidchen, roten Mündern und Schuhen in die Realität einzutauchen drohen. Es wird sich verkleidet, um eine andere Identität zu verkörpern, vielleicht sogar um nicht mehr von dieser Welt zu sein. 

Screenshot des Videos, der aber nicht Stereoskope ©Gordon Winiemko

Verkleidungen tragen das Motiv der Fremdaneignung, der Vereinnahmung in sich. Das Motiv lautet: „Trinke das Blut des Gegners. Mache dir dessen Kräfte und Mächte zu eigen. Trage die Haut und das Fell jener, die dir gefährlich sind  und vereinnahme sie für immer und ewig“. 

„They came together to perform heroic gestures“. (In a manner that was meaningful to them).

Der Künstler schaut auf die Oberfläche. Durch den Vergleich bezweifelt er die Kraft der Übernahme. Cos Player bleiben Pupertierende, Spielende und Selbstdarstellende in Fantasiewelten. Demonstrierende, ganz der Wirklichkeit verpfllichtet, kämpfen, schaffen sich Gehör, konstituieren signifikate ideale.  Sie sind Helden, posieren nicht minder für die Kamera, aber mit Grund. Die Gegenüberstellung geht nur auf formaler Eben auf, der inhaltliche Vergleich hinkt.

Beitrag von Prof. Ursula Drees

gesehen im Kunstbezirk, anlässlicher des 33. Stuttgarter Filmwinters.

Der Stuttgarter 33. Filmwinter

Festival für Expanded Media dauert 4 Tage. Und das beutet jetzt noch 2 von den vieren. Es ist in Stuttgart und empfehlenswert. 

Die Vielfalt der Exponate und Formate, die Athomsphäre, die gewählten Arbeiten atmen den Wunsch, sich nicht an Mainstream Festivalformen anzukuscheln. Das ist erfrischend und empfehlenswert. Was gezeigt wird, ist anders, manchmal sperrig, manchmal laut, manchmal undurchsichtig, manchmal ein bisschen fatal und bissig. Der Blick bleibt hängen und bringt Verstehen und Gefühl in Einklang. 

Es ist eine Veranstaltung von Wand 5 e.v. In Kooperation mit FITZ! Theater animierter Formen, Theater tri-büne, Kunstbezirk.

Es geht um Absence. Absence, die Abwesenheit von was genau? Von Dingen, Objekten, von Stimmungen, von Vorstellungen, dem Mentalen, dem Dinglichen, dem Seelischen, dem Politischen? 

In der Ausstellung Expanded Media im Ausstellungsort KUNSTBEZIRK finden sich eine Vielzahl von Interpretationen, die durch den medialen Grundstoff geeint werden. Einige Werke arbeiten mit Artifizieller Intelligenz, oder was wir heutzutage damit bezeichnen. Im Wesentlichen Möglichkeiten, die Rechnerleistung und das Rechnerkönnen auf bestimmte Tätigkeiten zu fokussieren und mit deutlich höherer Geschwindigkeit, Ähnlichkeiten und Verwandtschaften in der Menge, der frei verfügbaren digitalen Formate zu kombinieren.  

Damit kann einiges angestellt werden. Die KünstlerInnen geben Beispiele. “Angestellt werden“ ist gar nicht schlecht. Vor allem, wenn das Thema Absence ist. Denn da wo Digital, da ist auch immer das Fehlen der Masse, der Dichte, des Originalen. Da ist andererseits aber auch das Experiment und die Überraschung.  Die KünstlerInnen gehen einen Vertrag mit dem Computer ein, sie lassen ihr Handwerkszeug entscheiden. Nicht allumfassend, aber in einem Rahmen, der von der künstlerischen Struktur vorgegeben wird.

Es ist erforschungswürdig. Und deshalb werden wir eine eindeutige Empfehlung für den Besuch aussprechen. 

Prof. Ursula Drees

Bjørn Mehlhus: Can You See My Art?

Im Kindl Museum Neukölln Berlin sind einige Exponate des Künstlers Bjørn Mehlhus zu sehen. Das Kindl Museum selbst gibt es noch nicht so lange. Seit 2016 werden in dem Gebäudekomplex der ehemaligen Kindl-Brauerei in Neukölln wichtige Positionen internationaler Gegenwartskunst gezeigt. Das Ausstellungsprogramm unter der künstlerischen Leitung von Andreas Fiedler umfasst mehrere große Ausstellungen pro Jahr und wird durch Veranstaltungen wie Künstlergespräche, Vorträge und Konzerte ergänzt. Bereits im ersten Jahr zählte der neue Kulturstandort über 30.000 Besucherinnen und Besucher. Hier auszustellen bedeutet in grosszügigen Hallen mit toller Beleuchtung wenn erforderlich sein Werk zu präsentieren.

In der Ausstellung Free Update zeigt der norwegische Künstler Bjørn Melhus Arbeiten aus den letzten Jahren. Melhus beschäftigt sich mit Filmen und Videoinstallationen mit Phänomenen der Medienwirklichkeit. In oft überzeichneten, zum Teil absurd-komischen Kurzfilmen hinterfragt er Motive und allgemeine Strategien der Massenmedien und reflektiert ihren Einfluss auf unsere heutige Gesellschaft. Grundlage seiner Arbeiten sind Audiofragmente aus verschiedenen Kanälen der vorwiegend westlichen Pop- und Kinokultur wie US-amerikanischen Filmen, TV-Sendungen oder YouTube-Videos. Ausgehend von diesen Tonsequenzen entwickelt der Künstler Erzählungen, in denen stereotype Figuren in eigenartige Kontexte versetzt werden. Dabei verkörpert Melhus die unterschiedlichsten und oft höchst bizarren Akteure seiner Filme selbst. Neben Arbeiten wie The Theory of Freedom (2015) und Can You See My Art? (2018) ist in der Ausstellung Bjørn Melhus’ neuester Film Sugar (2019) zu sehen.

Gleich zu Beginn wird „Can You See My Art“, ein Video präsentiert. Auf grellen, sich ständig ändernden Mustern steht eine Person. Sie bewegt sich hin und her, affektiert und übertrieben. So ist auch die Stimme, die Sprache ist nicht synchronisiert. Es wird immer wieder mantrahaft gefragt: „Can You See That? Can You See My Art“. Aufdringlich, kreischend, ohne Unterlass. Und dahinter wechseln die Muster. Mal Wellen, mal Streifen, was der Computer und die Effekte hergeben, immer in grellen Farben. Die Wahrnehmung wird herausgefordert.

Das Szenario ist anstrengend. Die Wiederholungen, Bewegungen und Muster…, alles ist anstrengend. Der Besucher steht vor der Projektion, betrachtet das Treiben, sinniert über die zeitversetzte Sprache, über die Bewegungen und die Aussage. Die Kunst wird gesehen, die Frage ist überflüssig, denn wir sind in einer Kunstausstellung.

Eine Selbstbeweihräucherung, eine Eitelkeit, eine Arroganz. Es spricht ungebrochenerer Narzissmus aus dem Video. Die Botschaft kommt an. Medial vernetzt, überall erreichbar, zu jeder Zeit und an jedem Ort lassen sich Menschen im virtuellen Raum vervielfältigen, legen ihr Dasein offen, beweihräuchern sich mit Selfies, zeigen Food Porn, ihre Katzen und Hunde, ihre Reisen, ihre Mode, alles. Meistens mit Instagram Filtern verschönert oder verunstaltet. Aber immer im Mittelpunkt und auf der Suche nach den 10 Seconds of Fame. Sie fragen sich, ob sie gesehen werden, kontrollieren die Menge der Kommentare, der Likes, der Hits. Ihre Wichtigkeit soll Resonanz aufweisen. Sie tun etwas, sei es noch so trivial, profan und verlangen Aufmerksamkeit. Sie wollen da sein.

Bjørn Mehlhus: Can You See My Art?
Photo mit Handy direkt von der Projektion@udrees

Der Künstler steht vor der Kunst, bewegt sich hin und her, verlässt nie den Mittelpunkt des Bildausschnitts. Die Farbe der Kleidung wechselt und mit dem Kommentar: „It is super impressive. The colors change“ begleitet. Selbst wenn die hintergründigen Farben, zu einem irrelevanten Rauschen degenerieren, verblasst die Person im Vordergrund keineswegs. Die bleibt im Mittelpunkt. Und verbrät die vordergründige Botschaft. „Can You See My Art?

Beitrag von Prof. Ursula Drees

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Hybrid Futures: Kunst und Wissenschaft zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Die Hybrid Plattform ist eine gemeinsame Projektplattform der Universität der Künste Berlin und der Technischen Universität Berlin. Sie dient dem Disziplinen übergreifenden Austausch zwischen Künsten, Wissenschaft und Technik.
Am Donnerstag, der 12.12.2019 findet die letzte Veranstaltung des Jahres »Hybrid Futures. Kunst und Wissenschaft zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft« statt. Es treffen ausgewählte Künstler*innen und Wissenschaftler*innen aufeinander und sprechen über Ideen und Vision zur Zukunft.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet am Donnerstag, den 12.12. um 20 Uhr im Futurium statt. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.

Hier der Pressetext:

 »Hybrid Futures. Spekulationen von Hito Steyerl, Mike Tyka und Jules LaPlace« Kunst und Wissenschaft zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. 12. Dezember 2019, 20 Uhr, Futurium, Alexanderufer 2, 10117 Berlin. 

Englisch mit deutscher Übersetzung. 

Ein neues spannendes Format wird in Zukunft Teil der Berliner Kulturlandschaft sein. 

Die Hybrid Plattform und das Futurium laden ein zu einer zukunftsweisenden Veranstaltungsreihe: den »Hybrid Futures«. Ausgewählte Künstler*innen und Wissenschaftler*innen treffen sich, um über die Zukunft zu sprechen und darüber, wie sie noch verlaufen könnte. Die Veranstaltungsreihe wird eröffnet mit einem Gespräch von Hito Steyerl, einer der international einflussreichsten zeitgenössischen Künstlerinnen, und ihren Kollaboratoren, den Künstliche Intelligenz (KI)-Experten Mike Tyka und Jules LaPlace. 

Eine klassische Podiumsdiskussion wird man an diesem Abend nicht erleben. So hybrid die Themen, so innovativ das geplante Format. Der Gesprächsablauf wird choreographiert und in einzelne Abschnitte geteilt. Zuerst wird ein Blick auf die Vergangenheit der Disziplinen geworfen und deren zunehmende Hybridisierung diskutiert. Anschließend wird – anhand von Szenarien aus Kunst und Wissenschaft unterschiedlicher Epochen – eine Spekulation über die zukünftige Gestaltung der wissenschaftlichen Disziplinen entwickelt. 

In ihren Arbeiten setzt sich Hito Steyerl mit aktuellen Fragen der Theorie und Praxis gesellschaftspolitischer Prozesse auseinander. Dabei eröffnet sie neue Perspektiven, zeigt Verbindungen auf und hinterfragt kritisch die gegenwärtigen Entwicklungen von Digitalisierung und Globalisierung. Mike Tyka und Jules Laplace sind Entwickler, die sich – u.a. bei Google – mit KI und Maschinellem Lernen befassen. 

Als Einstieg ins Thema des Abends wird bereits um 19 Uhr die Möglichkeit gegeben, an einer Führung durch die Ausstellung des Futuriums teilzunehmen, bei der ein Schwerpunkt auf hybride Visionen von Zukunftsgestaltung gelegt wird. (Hinweis: es sind begrenzte Kapazitäten für die Führung. Anmeldung über futurium.de/de/fuehrungen). 

Die Hybrid Plattform ist eine gemeinsame Projektplattform der Universität der Künste Berlin und der Technischen Universität Berlin im Rahmen des Campus Charlottenburg. Sie dient dem disziplinenübergreifenden Austausch zwischen Künsten, Wissenschaft und Technik. 

Das Futurium ist ein Haus der Zukünfte. Hier dreht sich alles um die Frage: Wie wollen wir leben? In der Ausstellung können Besucher*innen viele mögliche Zukünfte entdecken, im Forum gemeinsam diskutieren und im Futurium Lab eigene Ideen ausprobieren. Press release: Hybrid Futures on 12 December 2019 

Hybrid Futures. Speculations by Hito Steyerl, Mike Tyka and Jules LaPlace” 

The Arts and Sciences – past, present and future. 

12 December 2019, 8 pm, Futurium, Alexanderufer 2, 10117 Berlin. 

English with german translation. 

In the future an exciting new kind of event will be part of Berlin’s cultural landscape. 

The Hybrid Plattform and Futurium invite you to a pioneering new series of events: “Hybrid Futures”. Selected artists and scientists will get together to talk about the future and how it might play out. The event series will be begin with a conversation between Hito Steyerl, one of the most influential contemporary artists worldwide, and her collaborators, the artificial intelligence (AI) experts Mike Tyka and Jules LaPlace. 

What the audience won’t be getting on this evening is a conventional panel discussion. The hybridity of the themes will be matched by the innovativeness of the format. The conversation will be choreographed and divided into individual sections. It will begin with a look back at the history of the respective disciplines, and their increasing hybridization will be discussed. Then speculations about how scientific disciplines might look in the future will be developed – based on scenarios from the arts and sciences of various past epochs. 

In her works Hito Steyerl examines contemporary issues related to the theory and practice of societal and political processes. In doing so she opens up new perspectives, reveals connections and critically questions the current trends of digitalization and globalization. Mike Tyka and Jules LaPlace are developers working on artificial intelligence and machine learning for Google and other companies. 

To provide an initial look at the evening’s thematic focus, at 7 pm a tour of the Futurium’s exhibition will be offered with special emphasis on hybrid visions of how the future can be shaped. (Note: the capacities at the tour are limited. To register visit: futurium.de/de/fuehrungen). 

Hybrid Plattform is a collaborative project platform of the Universität der Künste Berlin and the Technische Universität Berlin on the Charlottenburg Campus. It serves to promote interdisciplinary exchange between the arts, sciences and technology. 

The Futurium is a house dedicated to the future. Here everything revolves around one question: How do we want to live? In the exhibition visitors can explore many different potential futures, debate with one another in the Forum and try out ideas in the Futurium Lab.