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Grenzgebiete am 25.3.2017 im Stuttgarter Hafen

HdM-Studenten inszenieren den Stuttgarter Hafen 

Am 25. März 2017 ab 19 Uhr stellen Studenten der Hochschule der Medien (HdM) in Kooperation mit dem Hafen Stuttgart bei der „Langen Nacht der Museen“ ihr Projekt „Grenzgebiete“ vor. In sieben Installationen loten sie die Grenzen zwischen Land und Wasser aus. Die HdM-Studenten schaffen optische Illusionen und irrationale Wahrnehmungen. Licht- und Klangobjekte, interaktive Installationen und Projektionen an Gebäude- oder Wasserwänden erweitern den Raum des Vorstellbaren im Hafen.

Der Neckar verbindet Stuttgart und die Region mit dem Rest der Welt. Der Hafen inspiriert als Grenzgebiet mit seiner, urbanen, industriellen Atmosphäre immer wieder Künstler. So auch die HdM-Studenten aus dem Studiengang Audiovisuelle Medien und Medienwirtschaft. Sie beschäftigen sich in der „Studioproduktion Event Media“ unter der Leitung von Prof. Ursula Drees und Steffen Mühlhöfer mit der Inszenierung von interaktiven Erlebnisräumen. Das ist diesmal der Hafen, als Grenzgebiet für Wasser und Land, Stadt und Landkreis, Bewegung und Stillstand, Verortung und Übergang. Diese Themen inszenieren die Studenten in sieben Installationen, in denen sie Grenzen verschieben.

Grenzlichter, Grenzübergänge, Grenzverschiebungen und Grenzfälle

Im überdachten Boarding-Bereich wird den Besuchern, die auf die Abfahrt der Passagierschiffe warten, ab 20.30 Uhr zur vollen und zur halben Stunde eine interaktive Projektion am Containerterminal geboten: Tänzerinnen setzen mit ihren Bewegungen neue Grenzen. An einer weiteren Station, „Grenzlichter“, schaffen die Besucher eine tonale Hafenkulisse durch die Berührung von Lichtstäben in einem Kubus. Die Fahrt unter der Otto-Konz-Brücke hindurch wird zu einem Licht- und Tonerlebnis: „Grenzübergang“ inszeniert mit emotionalen Licht- und Tonstimmungen im Inneren des Bootes die Durchfahrt durch einen Lichtbogen, nämlich der Brücke. An der Station „Grenzgewässer“ werden auf eine Wasserwand optische Illusionen der Unendlichkeit projiziert. Die Station „Grenzverschiebung“ ist ein Fassadenvideo-Mapping und zeigt das Innenleben, die sinnliche Wahrnehmung des Bauwerks. Die Station „Tiefengrenze“ stellt die Unterwasserwelt vor, projiziert direkt auf das Wasser. Eine weitere Station, eine Fassadenprojektion namens „Grenzfall“, hebt die Grenzen der Schwerkraft auf.

Abfahrt alle 30 Minunten

Die Schiffe legen ab 19 Uhr etwa alle 30 Minuten zu der insgesamt 20-minütigen Hafenrundfahrt ab. Gäste sind herzlich zum Besuch im Hafen eingeladen. Im Boarding-Bereich werden Getränke und ein kleiner Imbiss angeboten. Tickets für die „Lange Nacht der Museen“ gibt es online (https://www.lange-nacht.de/veranstaltungen/tickets-online/), bei den Vorverkaufsstellen (https://www.lange-nacht.de/vorverkaufsstellen/) oder an der Abendkasse.

 
 

EPILOG (Excerpts) von schnellebuntebilder

©schnellebuntebilder

EPILOG von Sebastian Huber, Johannes Timpernagel und Michael Burk (Schnellebuntebilder), ist eine interaktive Rauminstallation mit Licht, Musik und Nebel.  Die interaktive Bodenprojektion reagiert realtime auf Bewegungen. Das bringt 3 dimensionale Räume durch Licht hervor. Verfolgungskameras, Nebel und Doppelprojektionen arbeiten wie Suchscheinwerferlichter und reaktive Lichterwände und Strahlen werden durch den Körper multipliziert.

11 Szenen wurden geplant und alle funktionieren nach dem gleichen Prinzip. Entweder man wird durch einen simulierten Fischschwarm eingefangen oder die Bewegungen des Besuchers brennen sich in den Nebel und hinterlassen einen Schweif. Der realtime generierte Sound illustriert die Bewegungen und steigert das Erlebnis.

Alle Bilder ©schnellebuntebilder

Als Software wurde vvvv und Pure Data für den Sound verwendet. Dazu kommen zwei Projektoren, zwei Infrarot Kameras, neun Infrarot Scheinwerfer, ein PC und surround Sound.

Gezeigt im Deutschen Hygiene Museum in Dresden

Mehr unter Project Page | Schnellebuntebilder

CREDITS

Concept / Design / Code:: Sebastian Huber, Johannes Timpernagel, Michael Burk

Sound: Moritz Haberkorn

Exhibitiondesign: büroberlin – bueroberlin.net/

Curatorin: Colleen Schmitz

Artistic consulting: Prof. Dr. Axel Buether

TOOLS: VVVV – vvvv.org/; Pure Data – puredata.info/

PART OF: tanz! Wie wir uns und die Welt bewegen, Oktober 2013 – Juli 2014

CAMERA des Vimeomovies: Rosenpictures – rosenpictures.com/

DANCERS: Cindy Hammer, Romy Schwarzer, Anna Till

MUSIC: Grischa Lichtenberger

Project-page: schnellebuntebilder.de/#/fourxfour/epilog/

CL:OC Kinetic Lighting Installation: A Dance in Tubes of Light von LICHTFRONT/GROSSE 8


©LICHTFRONT/GROSSE 8 
CL:0C von LICHTFRONT/GROSSE 8
es ist eine kinetischen Installation in einem Raum
es geht um die Zurückeroberung von Zeit.

©LICHTFRONT/GROSSE 8 
CL:OC ist eine kinetische Rauminstallation. Mit elegant-kunstvollen Bewegungen vergeht buchstäblich die Zeit . Die Leuchtstoffröhren bilden Muster und werden einmal minütlich zu digitalen Ziffern, der Zeitangabe. Angetrieben wird diese Skulptur von 28 Motoren.

CL:OC – A Kinetic Installation from Grosse 8 on Vimeo.Bleiben wir also noch mal bei diesem Thema. Diese kinetische Installation ist Teil der Passagen 2013 Forum auf der Interior Design Week in Köln. Eine stetig und andauernde Bewegungsmaschine sehen wir. CL:0C. Die ständige Bewegung wird fast durchgängig durch Eigengewichtsänderung hervorgerufen; eine Konstante Bewegung, die sich leise brummend durch kleine Zufallspulsschläge des Kontrollbereichs verändert. Und das wiederum führt zu einigen stillen Momenten, nicht nur für die Maschine sondern auch für den Betrachter selbst. Ein Stop Motion Effekt wird erzeugt. Es ist keine Illusion der Bewegung sondern eine des Stillstands, des Verharrens, der Einstellung von Tätigkeiten. Das aber ist nur kurz, dann schon treibt die Zeit die Bewegung an.


©LICHTFRONT/GROSSE 8 

©LICHTFRONT/GROSSE 8 
CL:0C besteht aus Licht, aus Geräuschen und Bewegung. Es werden analoge und digitale Bestandteile eingebunden. Diese Aspekte verändern die Raumkonstante. Zweidimensionale Zustände und damit Bilder werden durch die Bewegung der 28 Elemente in die 3 Dimensionalität von Länge, Atem und Tiefe versetzt. Wenn wir es poetisch ausdrücken wollen. Durch die verschiedenen Änderungphasen werden alle Elemente ihre Position innerhalb des Raums verändern, eine labyrinitsche Bewegungschoreographie entsteht. Und dann finden sie zusammen wir lesen die Zeit. Und wie schnell oder langsam sie fort schreitet.

©LICHTFRONT/GROSSE 8

©LICHTFRONT/GROSSE 8
GROSSE 8 ist eine Designagentur, seit 2001 gibt es sie, mit Sitz in Köln. Die Geschäftsführer Stephan Müller und Jörg Thommes haben vor der Selbständigmachung bei verschiedenen Argenturen wie z.B. Atelier Markgraph, Pixelpark, playframe, 2pm, HauserGochtMeyer, Couch Potatoes, BenHur, action concept, Bowers & Wilkins, BMG, Bundespresseball GmbH, Polydor, Dreamtool Entertainment, RTLnet GmbH, Vivendi Universal, Xella. Die haben Erfahrungen. Im Laufe der Zeit verlagerte sich der Schwerpunkt Ihrer Arbeit auf das Design und die Kreation visueller Effekte. Und jetzt sind das nicht nur diese beiden sondern noch 8 weitere Künstler. Und in den seit einem Jahr eingerichteten G8 Labs entstehen dann solche Sachen. Da ist der Spielplatz, hier wird getestet und experimentiert. Es geht um Physical Computing, Mapping, Bewegung, Zeit, Raum.


©LICHTFRONT/GROSSE 8 

©LICHTFRONT/GROSSE 8 

Beitrag von Ursula Drees

“Imposition” Audio Visuelle Performance: Daniel Schwarz und Edisononside

“Imposition” ist eine Audio Visuelle Performance von Daniel Schwarz und Edisononside

Die Musiker von Edisononside machen einen sphärischen, übersinnlicen Sound mit teilweise prima Beat. Das hören wir gerne. Der Rhythmus ist nicht linear und das erzeugt diese hypnotische Stimmung. Daniel Schwarz hat dazu die Visuals mit vvvv gestaltet. Die gehen auf die Musik ein, sind aber keine Illustration. Auf der Bühne sehen wir 20 – 40  ca 180 cm hohe Stangen, Paneele, die das Motiv des Modularen und Variablen aufgreifen. Der Kontrast erhöht die kompakte Konzentration von Musik und Bild. Beide beeinflussen sich, es findet eine Verschmelzung statt.

Auf vimeo dann die lange Demoversion. 

Ableton wurde für den Ton und vvvv für die Visuals und das Mapping verwendet. Midi Signale synchronisieren alles. Beide haben mit der Szenografie im Vorfeld experimentiert und auf ein Model gearbeitet. Davon ist ein Kurzfilm mit demNamen “Vanish” entstanden der von “FABRICA” produziert wurde.

Die Show dauert 40 Minuten und wird am 11. May 2013 in Genf auf dem Mapping Festival gezeigt. Wer kann soll hin. Auf der NODE13, im Forum für Digital Arts in Frankfurt am Main war die Show schon am 11. Februar zu bewundern.

danielschwarz.cc/imposition/
soundcloud.com/edisonnoside/

Alle Bilder unterliegen dem ©von Daniel Schwarz und Edisononside.

Beitrag von Ursula Drees