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Forschungsthemen

1. TRANSMEDIALES STORYTELLING FÜR INSZENIERUNGEN IM ARCHITEKTORISCHEN RAUM. ERWEITERTE MÖGLICHKEITEN DER IMMERSION DURCH NARRATIVE SPIELSZENARIEN

Der Event mediale Erlebnisraum bedient sich oft einer Rahmenhandlung. Diese weist auf das Geschehen in Folgeaufbauten oder Räumen und erklärt Tätigkeiten und Erlebnischarakter der Installation. Besucher werden auf eine gemeinsame Vereinbarung und Zielsetzung dieser Räume eingeschworen. Es wird ein inszeniertes Handeln auch Spielen genannt eingeführt. Und diese spezielle Art der Präsentation des „etwas in Szene“ also in den Blickpunkt des Rezipienten zu bringen, gibt dem Event medialen Erlebnisraum seinen Charakter. Das inszenierte Erleben durch eine Narration bedingt setzt einen Rahmen und grenzt sich vom Umfeld ab.

Ohne Rahmenhandlung oder Einbindung in ein Konstrukt, ohne ersichtliche Handlungsinhalte, sinkt der Wunsch beim Zuschauer sich aktiv mit einer Installation, sei es aus der Kunst oder aus dem Bereich Event medialer Erlebnisraum, auseinanderzusetzen. Die Rahmenhandlung ermöglicht das Eintauchen in eine andere Welt, es ist eine innere Absprache, die der Besucher mit dem präsentierten System eingeht. Er befindet sich in einem Rollenspiel. Seine Aktionen werden in einen inhaltlichen Zusammenhang gebracht und das wieder ergibt einen Sinn.

2. IMMERSIVE-LEARNING

Neue Technologien, Lernstrategien und Vorgehensweisen sollen mit innovativen Ideen verbessert und marktfähig gemacht werden. Diese Entwicklungen werden dokumentiert und durch wissenschaftliche Veröffentlichungen der Öffentlichkeit vorgestellt.

Es wird zu aktuellen Distance Education, immersive-learning Technologien und Rezeptionsweisen von Seiten der Beteiligten recherchiert. Das beinhaltet sowohl Fragen zu bestehenden Lehrkonzepten, der Human-Computer-Interaction, Usability und Einsatz von Technologien.

Ebeso findet eine Aufzählung von möglichen Technologien aus dem Ubiquitous Computing mit dem Fokus auf “Calm Computing” und “Context Awareness” und Augmented Reality Interaction und Desplay Technologien statt.

Das Ziel ist die Verbesserung von immersiven Lerntechnolgien in den Bereichen Konzeption, Bedienbarkeit durch Interfacegestaltung, Hardwareschnittstellen und Softwareschnittstellenentwicklung und -erweiterung.

Die Forschungszusammenarbeit ist pragmatisch, nachhaltig und visionär. Es gilt eine langfristige institutionelle Zusammenarbeit zu etablieren. Diese wird der Landesregierung zwecks Drittmittelakquise vorgestellt. Es sollen eine fortsetzende angewandte Forschung mit Ziel der Entwicklung neuer Inhalte, Lern- und Lehrstrategien und Technologien eingesetzt werden.

Forschungskooperation von:

der VISENSO GmbH als führender Anbieter für interaktive und immersive Virtuelle Realität in 3D Stereo und Echtzeit sowie kooperatives Arbeiten. Vertreten durch Herrn Martin Zimmermann, Geschäftsführer von visenso

Hochschule der Medien: Studiengang Electronic Media im Fachbereich Audiovisuelle Medien

Vertreten von Prof. Uwe Schulz, HdM, Audiovisuelle Medien, Internet Technologie, Prof. Dr. Michael Felten, HdM, Audiovisuelle Medien, Theoretische Mathematik und Prof. Ursula Drees, HdM, Audiovisuelle Medien, Mediengestaltung und Event Media

Seit dem Wintersemester 2010/2011 wird von der Hochschule der Medien ein kollaboratives Seminar angeboten. Es haben sich 5 Interessensschwerpunkte herauskristallisiert:

• Thema: neue Technologien/ Zukunftsvisionen
• Thema: Interface Gestaltung
• Thema: Steuerung
• Thema: Editor für Lehrer
• Thema: GamifikationLink: www.visenso.de

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei drees (at) hdm-stuttgart.de

3. MEDIATEKTUR ODER INTERAKTIVE MEDIENFASSADE

Der öffentliche Raum wird durch die Einbeziehung der Neuen Medien zu einer interaktiven kollektiven Erlebnissstädte. Architekturen werden durch technologische Displays und Bespielungen zu bewegten Fassaden, die durch mobile Geräte oder andere Interfaces zur dialogischen Interaktion anregen. Architektur wird durch das digitale Instrumentarium zu einer Kommunikativen Plattform.

Es wird in den Bereichen geforscht:

• Aktuelle Entwicklungen der interaktiven Fassaden im Bezug zu Interactive Architektur, Medienkunst und Technologien der Strasse
• Darstellung der Eigenschaften autoaktiver, reaktiver und interaktiver Bespielung
• Wahrnehmung von Medien im Stadtraum und die Erzeugung von Aufmerksamkeit
• Die Besonderheiten der Medienfassade als potentielles Interaktionsobjekt

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei drees (at) hdm-stuttgart.de

Download des PDFs: Mediatektur