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Essen: Yellow Strom City Cube

Yello Strom plante den Energiemarkt zu revolutionieren und dafür wollten sie als Gönner, als kulturell anständige Firma auftreten. Und jeweils in den Städten, die in fester Stromversorgerhand waren wie RWE, Eon oder Vattenfall. Da der Pavilion auf der EXPO 2000 für das Land Monaco gut verlaufen war, wurde ein ähnliches Konzept verfolgt. Diesmal hofften wir, eine Hundertschaft von Leuten, auf ein bisschen Spielraum. Die Gebäudearchitektur, die unter der Marke CityCube gebrandet wurde, blieb fast das Gleiche, sowohl im Innen als auch Aussenbereich.

Die Aussenwände wurden jedoch bespielt. Wir wollten Medien in den architektonischen Stadtraum bringen. Wollten das Innen nach Aussen bringen: Mediatektur. Heute gibt es diesen Begriff, als wir anfingen noch nicht. Innen wieder ein 360 Grad Kino und dort verfolgten wir die Idee von Multiuser 3D Spielen. 3 Stück wurden es: „Lighting the City“, „Assembly“ und „Pathfinder“.

Je 60 Besucher spielten gegen 60 andere Spieler. Alle ausgestattet mit Laser Pointern. Das konnte man noch machen. Mit einer Warnung, nicht in die Iris zu zielen, war das gesundheitliche Sicherheitsrisiko gebannt. Lightning the City war am Speziellsten. Wir liessen uns von Holz-Labyrinth-Spielen mit Löchern und Metallkugel inspirieren. Nur in unserem Fall wurde eine überdimensionale schwere Betonkugel durch Hochhausschluchten einer dunklen Stadt manövriert. Vorsicht war geboten, manche Schluchten waren eng und die Kugel steckte fest. Alle Spieler mussten sich gemeinschaftlich absprechen und arrangieren, denn die Menge alle Klicks auf den Leinwänden erzeugte Gewicht und liess die Stadt nach links, recht, aufwärts oder abwärts kippen. Dafür hatten sie 5 Minuten. Am Ziel war die Stadt erleuchtet – gewonnen oder eben nicht. Die anderen Spiele waren nicht so spektakulär, aber schön anzusehen oder erforderten grosser Reaktionsschnelligkeit.

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