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Monthly Archives: Januar 2012

Theo Jansens Skulpturen gehen von selbst

Theo Jansen baut kinetische Skulpturen. Sie gehen auf unendlich vielen Stelzen und Beinen langsam nach vorne und das ohne Motor oder anderem Antrieb ausser dem eigenen in sich verschachtelten Mechanismen und Ausseneinflüssen wie Luftdruck und anderen atmosphärischen Bewegungen. Riesig und hoch filigrane Dinosaurier schreiten langsam voran. Auf der TED Konferenz stellt Theo Jansen seine Arbeiten vor.


Wetter und andere Bedingen machen den Skulpturen nichts aus, sie bewegen sich.

Wenn weisse Räume auf Kinder treffen

In Dezember 2011 wurde in der Queensland Gallery of Modern Art die Installation des Künstlern Yayoi Kusama inszeniert. Die Idee ist reduziert. Es wurde eine Wohnung gebaut in der alle Lebensgegenstände strahlend weiss waren. Als schaute man in ein weissen Bild. In Zeitraum von 3 Wochen wurden an Kinder mehrere Tausend bunte Klebepunkte vergeben mit der Aufforderung diese im weissen Lebensraum anzubringen.  Eine Explosion von Farbigkeit kam dabei heraus. Die Installation mit dem Namen „The Obliteration Room“ ist Teil der „Look Now, See Forever“ Ausstellung und läuft noch bis zum 12 März.




Die ersten 4 Photos dürfen mit freundlicher Genehmigung der Queensland Art Gallery und dem Photograph Mark Sherwood abgebildet werden.


Die beiden anderen Bilder sind von Stuart Addelsee und heybubbles.

O2 Cube von Obscura Digital

CO2 Cube from Obscura Digital on Vimeo.

Dieses Projekt ist schon 2009 realisiert worden. Und auch wenn es älter ist, so ist es zeitgemäss.
Auf der United Nations Klima Konferenz in 2009 wurde auf Höhe des Meeresspiegels ein Cube mit dem Massen 8.2m x 8.2m x 8.2m installiert. Klimatische Änderungen in einer nachvollziehbaren Art darzustellen erscheint schwer, die Klimaforscher führen Zahlen und Statistiken an. Aber Emissionsmengen zum Beispiel lassen sich schwer als Bild vorstellen. Als Gesamtheit wissen wir von unseren Taten, aber als Einzelner denken wir nicht an den Verbrauch von Kohlendioxiden wenn wir Autofahren, Einkaufen, kochen oder Plastiktüten wegwerfen.

Die Gruppe Obscura Digital haven den Versuch gestartet. Der Cube selbst illustriert das Thema. Die Informationen werden von YouTube und Google geliefert. Dieses Interface wurde “4-D Hypercube User Interface System“ genannt, ein wohlklingender wenn auch etwas übertriebener Begriff für einen tatsächlich wohl immer noch 3D Cube. Das kann als gutes Branding verstanden werden. Die Botschaft, die Visualisierung und der Cube selbst sind sehenswert.

Für weitere Informationen:
http://www.obscuradigital.com/work/detail/c02-cube/

Kinektanwendung

Diese Arbeit von Theo Watson mit Team zeigt was mit der Kinekt machbar ist. Gestensteuerung als erweiterte Interaktionsmöglichkeit wird in dem Beispiel mit Sinn belegt. Natürlich ist das Thema noch aus der Sparte Unterhaltung, aber es lassen sich nachhaltigere Anwendergebiete daraus ableiten.

In diesem Beispiel wird die Grenze Wirklichkeit und Übertragung auf digitale Umfelder wird schmaler, Interaktionen übertragen sich auf virtuelle Charaktere durch gestische Äusserungen der User.

Theo Watson hat den code geschrieben und in einer open source Bibliotek veröffentlicht.

credits:  Puppet Parade wurde zum ersten Mal 2011 auf dem Cinekid Festival in Amsterdam vorgestellt. Puppet Parade wurde mit openFrameworks und der ofxKinect realisiert.

Puppet Parade – Live footage from Design I/O on Vimeo.

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